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Aktuelles
Teilweise Sperrung Maare-Mosel-Radweg wegen Gefahr des Schneebruchs
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Lagepläne dokumentieren die Sperrbezirke. Eine Umleitungsstrecke wird aufgrund der herrschenden Witterungslage nicht eingerichtet. Die Sperrung wird unverzüglich entfernt, sofern die Witterungsverhältnisse dies erlauben.

Sperrbereiche Maar-Mosel-Radweg (zum Download als PDF)

Becht: 2,6 Millionen Euro für Lückenschluss am Lahn-Radweg
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„Wir sind dem Land sehr dankbar für die Förderung. Damit können wir das Projekt umsetzen, um die Lücke im Lahn-Radweg zu schließen“, so Landrat Frank Puchtler. Auf einer Gesamtlänge von 7,8 Kilometern möchte der Rhein-Lahn-Kreises die Lücke des Lahn-Radweges zwischen den Ortsgemeinden Laurenburg und Geilnau entlang der Lahn schließen. In diesem Abschnitt ist bislang kein Radweg vorhanden. Der Radverkehr muss dort bislang über die Kreisstraßen K 23 bzw. K 25 umwegig über einen steilen Bergrücken von Laurenburg über Scheidt und Holzappel nach Geilnau geführt werden.

Durch die neue Radwegeführung entlang der Lahn erfolgt die Trennung des Radverkehrs vom motorisierten Verkehr. Insbesondere aus Gründen der Verkehrssicherheit aber auch aus touristischen Gründen erfährt der Lahn-Radweg somit eine erhebliche Aufwertung. Besonderen Wert wird dabei auf die Herstellung eines möglichst steigungsarmen verkehrssicheren Radweges für alle Nutzergruppen vom Alltagsradler über den Touristenfahrer bis hin zu Familien und Senioren gelegt.

Der neue Radweg soll weitestgehend 2,50 Meter breit werden, in einzelnen Abschnitten aufgrund örtlicher Gegebenheiten zwei Meter. Im Verlauf des Radwegs wird die Lahn anhand von Radwegestegen zweimal überquert.

Das Land fördert den Bau von Radwegen der Kreise und Kommunen. Für den Lückenschluss erhält der Kreis 2,6 Millionen Euro Förderung aus Landesmitteln. Die Gesamtkosten des Ausbaus liegen bei rund 3,5 Millionen Euro.

Der Lahn-Radweg ist einer von 7 Radfernwegen in Rheinland-Pfalz. Er beginnt im Rothaargebirge und verbindet auf einer Länge von 245 Kilometer die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. In Rheinland-Pfalz führt der Radweg durch eine landschaftlich reizvolle Flusslandschaft von der Oranierstadt Diez über den Kurort Bad Ems bis zur Mündung der Lahn in den Rhein bei Lahnstein.

Weiterhin ist der Lahn-Radweg Teil des Radwegs Deutsche Einheit, der die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn mit der heutigen Bundeshauptstadt Berlin über eine 1.100 Kilometer lange Strecke verbindet.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Becht: Zweiter Förderaufruf für Radwege und Radkonzepte im ländlichen Raum
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Becht wünschte sich, dass dieser zweite Förderaufruf ebenso so erfolgreich sein werde wie der erste. „Die Nachfrage war überwältigend“, sagte Becht. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raum (ELER) sowie aus der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK). Die Bewerbungsfrist läuft bis 22. März 2021. Nähere Informationen und Unterlagen zum Zweiten Förderaufruf sind auf der Homepage unter www.eler-eulle.rlp.de (Rubrik „Für Antragsteller“  „Förderaufrufe“) veröffentlicht.

Das Land Rheinland-Pfalz sowie die EU erwarten von dieser Förderung eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Gemeinden im ländlichen Raum und die Verbindung attraktiver Kultur- und Naturräume.

Hintergrundinformation zu ELER und EULLE: „EULLE“ steht für „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“. EULLE bildet ein Kernstück der Förderung des ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz. Das Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von rund 426 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen Kofinanzierungsmittel von Bund und Land oder anderen öffentlichen Trägern etwa in gleicher Höhe. Die Fördermaßnahme M7 „Förderung von Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung von kleinen Infrastrukturen, insbesondere von Radwegen und Pendlerrouten im ländlichen Raum“ ist eine von 10 Maßnahmen des Entwicklungsprogramms EULLE. Im Rahmen des 1. Förderaufrufs wurden im Jahr 2020 insgesamt 21 Vorhaben ausgewählt und für die Kommunen rund 3,8 Millionen ELER- und GAK-Mittel bereitgestellt.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Wissing: Radwanderland Rheinland-Pfalz - Radroutenplaner im neuen Design mit mehr Funktionen
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Der Routenplaner ist mobil optimiert und mit neuen Funktionen versehen. So können Bus und Bahn ins Routing einbezogen werden, ebenso kann über unterschiedliche Routingparametern zwischen Alltags- und touristischem Verkehr gewählt werden. Verbessert wurde das grenzüberschreitende Routing, etwa in Richtung Ostbelgien, Frankreich oder Saarland.

„Rheinland-Pfalz investiert 13 Millionen Euro pro Jahr in Radwege. Wir bieten den Radfahrenden im Land gute und sichere Wege. Die sieben Pendlerradrouten, die derzeit mit unseren kommunalen Partnern entstehen, werden die Attraktivität unseres Angebotes noch einmal deutlich steigern. Rheinland-Pfalz ist auch als Fahrradland Gold“, sagte Wissing in Anspielung auf die neue Standortmarke des Landes Rheinland-Pfalz.Gold.

Das Gesamtnetz im Routenplaner umfasst 8700 Kilometer Qualitätswege, für die Mindestvoraussetzungen vorliegen müssen. Hinzu kommen weitere 80.000 Kilometer fahrradfreundliche Strecken, die sich aus weniger befahrenen Straßen zusammensetzen, um von der Haustür ins Radverkehrsnetz zu gelangen.

Radtouristen haben in Rheinland-Pfalz die Wahl zwischen sieben Radfernwegen und 145 Themenrouten. Radwanderland.de beschreibt die Routen in Steckbriefen mit Kurzinformationen zum Streckenverlauf, zum Höhenprofil, zur Wegebeschaffenheit und zu landschaftlichen Besonderheiten. Mehr Informationen gibt es unter www.radwanderland.de.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Becht: Zentrale Beratung für Radwege-Förderung startet
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Das Land Rheinland-Pfalz möchte den Alltagsradverkehr und Radtourismus weiter stärken, so Becht. Eine wesentliche Grundlage dafür werde der Radverkehrsentwicklungsplan Rheinland-Pfalz 2030 sein, der aktuell in Zusammenarbeit von Land und Kommunen ausgearbeitet werde. Mit der zentralen Beratungsstelle für Kommunen beim LBM solle die strategischen Entwicklung des Radverkehrs weitergeführt werden, sagte der Staatssekretär.

Die Beratungsstelle beim LBM ist zu erreichen unter:

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Becht: Wir sind ein Radfahrerland
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„Rheinland-Pfalz ist ein Radfahrerland“, sagte Becht. Im Land gebe es über 8.700 Kilometer beschilderte Radwege. „Und unser Radwegenetz wächst stetig weiter. Wir haben großräumige Pendler-Radrouten auf den Weg gebracht, bauen weitere Wege entlang unserer Straßen und fördern auch den Radwegebau in den Kommunen“, sagte der Staatssekretär.

Der Radweg zwischen Hochstadt und Zeiskam im Zuge der L 540 ist als regionale Ergänzung Bestandteil des Großräumigen Radwegenetz des Landes Rheinland-Pfalz. Geplant und umgesetzt wurde der Weg nicht wie üblich vom LBM, sondern vom DLR Rheinpfalz im Zuge des Flurbereinigungsverfahren „Hochstadt-Zeiskam Acker“.

Zur Realisierung der 1,4 Kilometer langen Radwegetrasse wurde eine neue Brücke über einen Graben gebaut. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 360.000 Euro. Die Thüga Energienetze GmbH hat den Radwegebau genutzt, um in diesem Bereich gleichzeitig eine neue Gasfernleitung zu verlegen.

Alle Radwege-Verbindungen im Land können mit dem Radroutenplaner unter www.radwanderland.de gesucht werden. Das für den Radfahrer auf diese Weise nutzbare Netz hat eine Länge von 15.500 Kilometern.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Obstroute
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Die Ingelheimer Kaiserpfalz, Foto: Holger Bernert © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Durch Obstplantagen und Weinberge und mittendrin die Rotwein- und Kaiserpfalzstadt Ingelheim – so verläuft der konditionsfordernde Radrundweg „Obstroute“. Kräftige Anstiege auf die rheinhessische Hochebene werden mit tollen Ausblicken ins Hügelland Rheinhessens sowie den Taunus belohnt. Der Rhein ist auch mit von der Partie und verspricht ein paar gemütliche Kilometer durch die Rheinauen mit Blick in den Rheingau.

Die Obstroute ist aufgrund der beiden Steigungen für alltagsgeübte Radler geeignet. Sie kann mit Rennrädern befahren werden. Handbikern ist die Strecke durch die beiden Anstiege, zudem in Wackernheim auf einer schmalen Innerortsstraße, nicht zu empfehlen.

Die Route verläuft auf Asphaltwegen und über Betonwege und nur für knapp 2 km auf der Höhe vor Ober-Hilbersheim über einen gut befahrbaren wassergebundenen Weg anfangs im Feld, später im Wald.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 44 km, Rundweg mit Start und Ziel in Ingelheim

Fertig und freigegeben – Becht hat neuen Radweg zwischen Kindsbach und Einsiedlerhof eröffnet
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Der neue Radweg erstreckt sich auf rund 2,4 Kilometer zwischen der Gemeinde Kindsbach und dem Stadtteil Kaiserslautern-Einsiedlerhof. Der kombinierte Rad-, Geh- und Wirtschaftsweg verläuft als extra Weg neben der Fahrbahn, südlich der L 395.

Um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge in der Ortslage zu reduzieren und eine sichere Querungsmöglichkeit über die L 395 für Radfahrer und Fußgänger zu schaffen, wurden am westlichen und östlichen Ortseingang (ca. 125 m und 250 m) von Kindsbach sowie am Ortseingang von Einsiedlerhof (ca. 140 m) jeweils Fahrbahnteiler errichtet. Baubeginn war im Februar 2020.

Neben dem Ausbau der Radwege an Landesstraßen unterstützt das Land den kommunalen Radwegebau und fördert diesen mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten, Pendlerradrouten sogar mit bis zu 90 Prozent.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Saar-Radweg
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Die Saarburg thront über der Saar und der gleichnamigen Stadt, Foto: Dominik Ketz © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Der Saar-Radweg ist einer der 7 Radfernwege in Rheinland-Pfalz und im Radwegenetz an weitere Regionen direkt angebunden:

  • Im Süden wird der Saar-Radweg fortgesetzt über Saargemünd nach Frankreich.
  • In Saarburg: Anschluss an den Hunsrück-Radweg nach Osten und den Saargau-Radweg nach Westen.
  • In Konz: Übergang in den Mosel-Radweg.
  • Außer zwischen Schoden – Kanzem hat der Saar-Radweg die gleiche Streckenführung wie die Veloroute Saar-Lor-Lux.

Der Saar-Radweg verläuft vollständig auf eigenen Wegen und Radwegen, fast ausschließlich mit Asphaltbelägen, und ist ohne Einschränkungen für alle geeignet.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: insgesamt 115 km, von Saargemünd bis Konz, davon 30 km in Rheinland-Pfalz, von Saarhölzbach bis Konz

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Ruwer-Hochwald-Radweg
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Oberes Ruwertal, Foto: H. Specht © Hunsrück-Touristik GmbH

Zwischen Waldrach und Niederkell (26 km) ist die Streckenführung abseits von Ortslagen und nur ab und zu blinken einige Häuser durch das Grün des Waldes. Auf der Wasserscheide zwischen Kell und Reinsfeld ist der höchste Punkt erreicht. Die letzten10 km bis Hermeskeil führen durch eine hochebenenartige Landschaft am Fuße des Hochwaldes.

Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist im westlichen Hunsrück die wichtigste Verbindung zwischen Hunsrück und Mosel.

Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist für alle geeignet, wenn auch je nach Fahrtrichtung mit deutlichem Unterschied: Vom Moseltal hinauf in den Hunsrück sind bis zum höchsten Punkt nach ca. 38 km rund 400 Höhenmeter zu überwinden. Das entspricht zwar einem durchschnittlichen Anstieg von nur 1,1 %, ist aber für ungeübte Radler eine Herausforderung an die Ausdauer. In umgekehrter Richtung rollt das Rad von der Höhe ins Tal von alleine. Als„Aufstiegshilfe“ kann der „RegioRadler „Ruwer-Hochwald“ dienen.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 48 km, von Ruwer nach Hermeskeil

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Ahr-Radweg
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Blick über den Weiher Blankenheim, Foto: Dominik Ketz © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Der Ahr-Radweg ist einer der 7 Radfernwege in Rheinland-Pfalz und im Radwegenetz eine wichtige Ost-Westverbindung.

Der Ahr-Radweg nutzt fast vollständig Forst- und Wirtschaftswege und innerörtliche Straßen. Nur auf dem Abschnitt Fuchshofen-Schuld verläuft er auf 4,5 km ohne Radweg auf der L 73.

Von Blankenheim bis Schuld, in Fließrichtung der Ahr, handelt es sich um eine einfach zu bewältigendee Strecke. In Gegenrichtung verläuft der Radweg dagegen deutlich ansteigend. Ab Schuld (Kilometer 33 ab der Ahr-Quelle) bis zum Radwegende am Rhein flache Flussstrecke.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 77 km, von der Ahr-Quelle in Blankenheim bis Remagen-Kripp nördlich der Ahrmündung
(61 km in Rheinland-Pfalz, 16 km in Nordrhein-Westfalen)

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Biosphärentour
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Biosphärenhaus in Fischbach, Quelle: wikipedia.de © Ralf Ziegler, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de

Der gesamte Rundkurs ist geprägt von einem Wechsel aus dichten Wäldern und offenen Talwiesen mit ruhig eingebetteten Ortschaften.

Die Biosphärentour lässt sich in zwei Etappen aufteilen: Die östliche Hälfte des Rundkurses verläuft über 17 km von Dahn nach Fischbach. Im Tal der Lauter verläuft der Radweg nach Süden und über eine kurz ansteigende Wasserscheide ins Tal der südpfälzischen Sauer nach Fischbach mit dem Biosphärenhaus am Weg. Die westliche Hälfte der Biosphärentour von Fischbach nach Dahn mit einer Länge von 18 km führt durch die Täler zweier kleiner Bäche und über eine deutliche Höhenkuppe ausschließlich auf Forstwegen und ehemaligen Militärstraßen durch dichten Wald zurück nach Dahn.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 35 km, Rundweg mit Start und Ziel in Dahn

Becht lässt hellen Asphalt als Belag für Bienwald-Radweg prüfen
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Dieser Option standen wiederum Aspekte der Verkehrssicherheit entgegen: Aufgrund hoher Grundwasserstände im Radweggebiet würde eine wassergebundene Oberfläche schnell zu Aufweichungen führen, verbunden mit Schäden am Weg und Unebenheiten. Das Ergebnis wären zerfahrene Wege mit Spurrillen. Die Gefahr würde bestehen, dass Radfahrer von einem schlammigen oder zerfurchten Radweg auf die Landstraße ausweichen würden.

Um das Verfahren zum Bau eines für die Radfahrer sicheren und baulich komfortablen Radweges voranzubringen, hat das Verkehrsministerium nun den Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz gebeten, als Alternative den Ausbau mit hellem Asphalt zu prüfen. Für hellen Asphalt anstelle der wasserdurchlässigen Oberfläche sprechen zudem Aspekte der Barrierefreiheit sowie die bessere Nutzbarkeit für Inliner- und Rollerfahrer. Die unabhängige Planfeststellungsbehörde führt das Verfahren nun unter Einbeziehung und Prüfung dieser Gestaltungsvariante fort.

„Wir wollen attraktive und sichere Radwege für unsere Radfahrer, für unsere Gäste, Touristen und Radpendler und wir wollen verantwortungsvoll mit unseren Baumitteln umgehen“, sagte Verkehrsstaatssekretär Andy Becht. „Allerdings muss auch den umweltfachlichen Bedenken in gebotenem Maße Rechnung getragen werden. Die so genannte wassergebundene Bauweise ist die übliche Alternative zu herkömmlich asphaltierten Radwegen. Wir in Rheinland-Pfalz wollen als Kompromissweg nun hellen Asphalt als Wegebelag in das Verfahren einführen. Wir gehen pragmatisch vor und wollen die bestmögliche Lösung für unsere Bürgerinnen und Bürger und denken Sicherheit und Umweltbelange gleichermaßen mit“, sagte Becht.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Kyll-Radweg
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Radfahrer auf dem Kyll-Radweg, Foto: Dominik Ketz © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Zu Beginn am Oberlauf der Kyll geben dichte Wälder und mit dem Kronenburger See ein für die Eifel typischer Stausee dem Kyll-Radweg das Gepräge. Im Mittellauf verengt sich das Tal mehrfach und dennoch schlängeln sich Fluss und Radweg gemeinsam hindurch, zweimal nimmt der Radweg gemeinsam mit der Bahn seine Strecke durch einen Tunnel. Eine einzige, deutliche Höhe ist zwischen Kyllburg und Erdorf zu meistern, und danach bis zur Mosel zeigt sich das Kylltal als idyllisch-grüner Auen-Garten.

Der Kyll-Radweg ist einer der sieben Radfernwege in Rheinland-Pfalz und stellt im Radwegenetz eine wichtige Nord-Südverbindung dar, die an weitere Regionen direkt angebunden ist: Stadtkyll: Beginn des Prüm-Radweges zur Sauer; Bolsdorf: Beginn des Kalkeifel-Radweges zur Ahr; Erdorf: über Bitburg Anbindung an den Nims-Radweg.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 123 km (115 km in Rheinland-Pfalz + 8 km in Nordrhein-Westfalen),
von der Landesgrenze zu Belgien bei Losheim (NRW) bis Trier

Wissing: 3,8 Millionen Euro für 21 Radwegeprojekte im ländlichen Raum
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Folgende Vorhaben der Gemeinden, Verbandsgemeinden und Kreisverwaltungen, die sich beworben hatten, erhalten eine Förderung:

Name des Vorhabenträgers

Kurzbeschreibung

Kreisverwaltung Westerwaldkreis

Radverkehrskonzept: Planung eines Alltagradweges

Ortsgemeinde Klausen

Radwegebau für einen Lückenschluss zwischen den Gemarkungen Altrich und Klausen

Ortsgemeinde Langenbach

Radwegebau in der Ortsgemeinde Langebach

Ortsgemeinde Morbach

Kommunales Radwegekonzept für die Ortsgemeinde Morbach

Ortsgemeinde Peterslahr

Radwegebau in der Ortsgemeinde Peterslahr

Ortsgemeinde Wonsheim

Ertüchtigung des Rad- und Wirtschaftsweges zwischen Wonsheim und Eckelsheim

Stadt Zell

Ergänzung/Erneuerung des Radwegenetzes im Bereich der Verbandsgemeinde Zell (Mosel)

Verbandsgemeinde Adenau

Asphaltierung von 3 Teilstrecken, insbesondere zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Kinder/Familien

Verbandsgemeinde Altenahr

Radverkehrskonzept: Ausbau der Radwege in der Verbandsgemeinde Altenahr für die Vernetzung mit dem Ahr-Radweg angebundenen Radwegen

Verbandsgemeinde Birkenfeld

RadLust Birkenfeld - Ertüchtigung der Fahrradwege in der VG Birkenfeld

Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf

Ausbau eines Radweges in der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf

Verbandsgemeinde Daun

Radverkehrskonzept für der Verbandsgemeinde Daun.

Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein

Radverkehrskonzept für die Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein.

Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein (OG Karbach und Hungenroth)

Ausbau eines Wirtschaftsweges zu einem kombinierten Rad- und Wirtschaftsweges mit Anbindung an das großräumige Radwegenetz.

Verbandsgemeinde Nieder-Olm

Integriertes Radwegekonzept zwischen der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und Verbandsgemeinde Wörrstadt

Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Essenheim)

Sanierung von zwei Teilabschnitten eines bestehenden Radwegs auf einer Länge von 160 und 200 Metern.

Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Sörgenloch)

Sanierung von Teilabschnitten eines bestehenden Radwegs auf einer Länge von 3.100 Metern.

Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Stadecken-Elsheim)

Sanierung eines Teilabschnittes eines bestehenden Radwegs auf einer Länge von 120 Metern.

Verbandsgemeinde Rhein-Nahe

Herstellung eines Radweges zwischen den Ortsgemeinden Manubach (Landkreis Mainz-Bingen) und Dichtelbach (Rhein-Hunsrück-Kreis) sowie Beseitigung einer Gefahrenstelle am Radweg im Bereich der Ortsgemeinde Oberdiebach, Ortsteil Rheindiebach

Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen

Radverkehrskonzept für die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen

Verbandsgemeinde Zell (Mosel)

Erstmalige Erstellung einer Radwegeverbindung zwischen Moritzheim und Grenderich

Hintergrundinfo zu ELER und EULLE:

“EULLE“ steht für „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ für die Förderperiode 2014-2020. EULLE bildet ein Kernstück der Förderung des ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz. Das Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von rund 300 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen Kofinanzierungsmittel von Bund und Land oder anderen öffentlichen Trägern etwa in gleicher Höhe.

Die Fördermaßnahme M7 „Förderung von Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung von kleinen Infrastrukturen, insbesondere von Radwegen und Pendlerrouten im ländlichen Raum“ ist eine von 10 Maßnahmen des Entwicklungspro-gramms EULLE und wurde 2020 neu eingeführt.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Hiwwel-Route
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Mainzer Dom und Gutenberg Museum, Foto: Dominik Ketz © mainzplus CITYMARKETING GmbH

Die gesamte Hiwwel-Route ist bestens geeignet für alle, die sich mehrere Tage auf eine Radtour begeben wollen. Sie ist vom Streckenverlauf, der verkehrsfernen Führung und dem Abwechslungsreichtum her auch für sportliche Familien mit selbständig fahrenden Kindern ein erlebnisreiches Tourenangebot vor allem in Verbindung mit Übernachtungen auf Winzerhöfen.

Hinsichtlich der Belagsqualität bestehen keine Einschränkungen für Radler mit Kinderanhängern. Allerdings sind dann einige Kräfte an den vielen„Hiwweln“ erforderlich. Dasselbe gilt für sportliche Handbiker. Rennradfahrer kommen optimal auf ihre Kosten, wenn sie ab und zu einplanen, dass manche Betonoberflächen alterungsbedingt Risse und Verkantungen aufweisen, die es zu umfahren gilt.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 165 km, von Bingen bis Worms

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Nette-Obst-Radrunde
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Weißblühender Holunder Anbau in Weißenthurm © Verbandsgemeinde Weißenthurm

Die Nette-Obst Radrunde verläuft überwiegend auf eigenen Wegen und Radwegen; innerorts sind die Verhältnisse mitunter beengt und der lokale Verkehr stark.

Der Anstieg von Kettig nach Saffig ist ca. 2 km lang und hat teilweise über 5 % Steigung. Da er auf autofreiem Wirtschaftsweg verläuft, kann hier auch in Ruhe geschoben werden. Ansonsten sind keine besonderen Kräfte erforderlich.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 43 km Rundweg, Start und Ziel: Urmitz-Rheinbrücke,
zusätzliche Schleife Bassenheim: 8,3 km und Schleife Römische Villa: 4,7 km

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Aar-Radweg
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Burg Schwalbach, Quelle: wikipedia.de © Johannes Robalotoff, Lizenz: CC BY-SA 2.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.de

Ab Michelbach ist der Radweg für 4,1 km unterbrochen, und es besteht nur die Möglichkeit, die stark befahrene B 54 zu nutzen. Zur Burg Hohenstein mit tollem Ausblick sind erhebliche Höhenmeter mit starken Anstiegen zu erklettern (von 230 m auf 400 m Höhe), auch im weiteren Verlauf gibt es immer wieder kürzere, starke Anstiege. Der Radweg durchquert Bad Schwalbach und wird Richtung Taunusstein dann wieder flacher.

Der Rheinland-Pfalz-Abschnitt des Aar-Radwegs ist sehr familienfreundlich und einfach zu befahren. Der hessische Abschnitt erfordert sportliche Kräfte, da es aus dem Aartal über die Höhen zurück ins Tal geht.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 43 km, von Diez bis Bleidenstadt
(20 km verlaufen in Rheinland-Pfalz bis Michelbach, 23 km in Hessen)

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Glan-Blies-Radweg
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Das Glantal von der Fahrraddraisine aus entdecken © Fremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland

Der Glan-Blies-Radweg schließt im Südwesten an das saarländische Netz an und geht im Norden in den Nahe-Radweg über. Zwischen Waldmohr und Altenglan ist er ein Abschnitt der Rheinland-Pfalz-Radroute. Ohne längere Steigungen mit nur einigen kurzen Anstiegen und auf eigenen Wegen, ist der Glan-Blies-Radweg ein einfach und sicher zu befahrender Radweg für alle.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 128 km, davon 71 km in Rheinland-Pfalz, von Waldmohr bis Staudernheim

Becht übergibt Machbarkeitsstudie für Pendler-Radroute Schifferstadt - Wörth
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VRRN-Verbandsdirektor Ralph Schlusche betonte die regionale Einbettung der begutachteten Route: „Wir entwickeln momentan ein regionales Gesamtkonzept für Radschnellwege, die Strecke von Schifferstadt nach Wörth ist dabei ein wichtiger Baustein. Als Teil des Mobilitätspaktes Rhein-Neckar ist das Radschnellwegenetz ein Beitrag für eine nachhaltige Mobilität und ein Baustein für eine Vernetzung unterschiedlicher Mobilitätsformen.“

Für den Ausbau der Pendler-Radroute ist die weitere Kooperation zwischen Ministerium, Landesbetrieb Mobilität, Verband Region Rhein-Neckar (Koordination), Rhein-Pfalz-Kreis, Landkreis Germersheim sowie der Stadt Speyer notwendig. Auf Basis der Studie kann nun mit der konkreten Planung für eine Pendler-Radroute auf gut 60 Kilometer Länge im südlichen Rheinland-Pfalz begonnen werden.

In der Studie werden die vorhandenen Radwegebeziehungen analysiert und die Potenziale für die Pendler-Radrouten ermittelt. Als Ergebnis liegt nun auf einer Länge von rund 60 Kilometern eine festgestellte Vorzugstrasse vor. Davon können 89 Prozent (53,5 Kilometer) der Gesamtstrecke durch Anpassungen auf bereits bestehenden Radwegen realisiert werden. Netzlücken müssten auf 6,6 Kilometern geschlossen werden. Dazu zählen etwa 1,8 Kilometer entlang der L 521 zwischen Lingenfeld und Römerberg, ein 125 Meter langes Brückenbauwerk in Lingenfeld als Verbindung von Kolpingstraße mit Berliner Straße sowie ein möglicher Anschluss an die Zweite Rheinbrücke (Karlsruhe).

Der Gesamtinvestitionsbedarf beträgt inklusive der 16 Lückenschlüsse und Ingenieursbauwerke geschätzt 13,7 Millionen Euro. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hatte bereits im vergangenen Jahr die Landesförderung für Radwege aufgestockt, so dass Kommunen beim Bau von Pendler-Radrouten einen Fördersatz von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten können.

Ziel der Pendler-Radrouten ist es, den Fahrradfahrerinnen und –fahrern eine hohe Qualität auf sicheren und störungsarmen Wegen anzubieten, soweit möglich ohne Kfz- und Fußverkehr. Weitere Synergieeffekte ergeben sich durch die Lage der Vorzugstrassen mit ihren Start- und Zielpunkten in direkter Nähe zum Bahn-, Stadtbahn- und S-Bahn-Netz.

Die Studie als Leseansicht sowie Kartenmaterial zum Download gibt es unter: https://www.m-r-n.com/was-wir-tun/themen-und-projekte/projekte/radschnellwege

Weitere Informationen gibt es hier: http://radwanderland-fachportal.de/

Hintergrund

Rheinland-Pfalz setzt konsequent auf den Ausbau des Radverkehrsnetzes. Nachdem Infrastruktur für Freizeit- und touristischen Radverkehr bereits seit vielen Jahren ausgebaut wird und auch ein dichtes Alltagsradverkehrsnetz entstanden ist, sollen mit den Pendler-Radrouten qualitativ hochwertige Verbindungen in verdichteten Räumen entstehen.

Insgesamt hatte eine Studie des Landesbetriebs Mobilität das Potenzial für sieben Pendler-Radrouten in Rheinland-Pfalz aufgezeigt.

Davon sind derzeit vier Radrouten mit oberster Priorität in Bearbeitung:

  1. Bingen - Ingelheim - Mainz (Pilotprojekt)

  2. Oberrhein zwischen Karlsruhe / Wörth und Worms

Diese Strecke wurde in drei Abschnitte unterteilt: Abschnitt 1: Worms - Frankenthal - Ludwigshafen Abschnitt 2: Ludwigshafen - Schifferstadt Abschnitt 3: Schifferstadt - Wörth / Karlsruhe

  1. Konz-Trier-Schweich

  2. Neustadt/Weinstraße - Landau/Pfalz

Bei den drei weiteren Korridoren wurde mit den planerischen Vorbereitungen begonnen:

  1. Remagen/Linz bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen

  2. Koblenz bis Neuwied und Boppard

  3. Kaiserslautern – Landstuhl

In der laufenden Legislaturperiode konnten somit alle sieben Korridore planerisch begonnen werden. Hierfür ist jedoch weiterhin die Kooperation aller zu beteiligenden Kommunen erforderlich, da die Kommunen als Vorhabenträger entsprechende Förderanträge stellen müssen. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Radwegebau mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Noch stärker profitieren werden die in Gang gesetzten Projekte für Pendler-Radrouten, die einen „Turbo“-Zuschlag um weitere 10 Prozent erhalten, so dass diese Projekte mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten förderfähig sein können.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Sommerreise Rheinland-Pfalz: Bahntrassen Tour
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Aus Bad Marienberg heraus geht es hinauf zum Wildpark mit Aussichtsturm, Tiergehegen und dem Kletterwald. Talwärts durch den Wald geht es nach Unnau und Unnau-Korb und auf nicht asphaltiertem Wirtschaftsweg entlang der Landesstraße nach Nistertal. Hier beginnt der Aufstieg nach Bad Marienberg mit einem kurzen, steilen Wegstück bis zur Bahntrasse mit neu angelegtem Radweg. Auf diesem geht’s leicht ansteigend zurück nach Bad Marienberg, vorbei an Hardt und mit weiten Blicken ins Tal der Nister.

Die Tour im Radroutenplaner.

Gesamtlänge: 17,4 km
Start und Ziel: Bad Marienberg (Rundweg)

Becht: Erster Förderaufruf für Radwege im ländlichen Raum startet
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Mit dem 1. Förderaufruf für Investitionen in kleine Infrastrukturmaßnahmen werden 4 Millionen Euro (ELER- und GAK-Mittel) für Radwege oder kleinere Pendlerrouten im ländlichen Raum bereitgestellt. „Damit ergänzen wir bestehende Förderangebote für den kommunalen Straßen- und Radwegebau um ein speziell für die ländlichen Räume aufgelegtes Programm“, so Becht.

Gefördert werden können Investitionen in bestehenden Radwege (In-Wert-Setzung), konzeptionelle Planungen wie kommunale Radverkehrskonzepte, gemeindliche Radwege, aber auch der Bau von Radwegen.

Mit dem Förderprogramm sollen unsere ländlichen Räume noch besser auch für Radfahrer erschlossen werden. Pendler kommen besser zum Arbeitsplatz, Touristen können die attraktive Natur- und Kulturlandschaft im ländlichen Raum mit dem Fahrrad erkunden und neue Radwege werden auch das Freizeitangebot und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vor Ort verbessern.

Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. Juni 2020. Nähere Informationen und Unterlagen zum Förderaufruf (Beschreibung der Fördermaßnahme, Bewerbungsformular) sind auf der Homepage unter www.eler-eulle.rlp.de (Rubrik „Für Antragsteller“  „Förderaufrufe“) veröffentlicht.

Das Land Rheinland-Pfalz sowie die EU wollen mit dieser Förderung Arbeits- und Lebensbedingungen in den Gemeinden im ländlichen Raum weiter steigern und die Verbindung attraktiver Kultur- und Naturräume verbessern. Ein zweiter Förderaufruf ist für das 4. Quartal dieses Jahres vorgesehen.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Entwicklungsprogramms EULLE aus ELER- und GAK-Mitteln.

Hintergrundinfo zu ELER und EULLE: “EULLE“ steht für „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ für die Förderperiode 2014-2020. EULLE bildet ein Kernstück der Förderung des ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz. Das Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von rund 300 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen Kofinanzierungsmittel von Bund und Land oder anderen öffentlichen Trägern etwa in gleicher Höhe. LEADER (frz. Liaison entre actions de développement de l´économie rurale) ist eine von 10 Maßnahmen des Entwicklungsprogramms EULLE. Über LEADER werden seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Wissing: 1,15 Millionen Euro für Geh- und Radweg an der K 5
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Der Ausbau erfolgt auf einer Länge von rund 2,2 Kilometern zwischen dem bereits fertig gestellten Knotenpunkt L 409 / K 5 und dem Ortseingang von Eckelsheim. Der geplante Lückenschluss verbessert nachhaltig und verkehrssicher die Radverkehrsanbindung auf der Grundlage der Planungskonzeption des Großräumigen Radwegenetzes. Das Gesamtkonzept trägt in besonderem Maße einer verbesserten und sicheren Verkehrsabwicklung Rechnung.

Durch das hohe Geschwindigkeitsniveau vor Ort kommt es immer wieder zu kritischen Situationen zwischen dem motorisierten Verkehr und dem Radverkehr. Eine Trennung der Verkehrsarten ist daher aus Verkehrssicherheitsgründen dringend erforderlich. „Mit der Maßnahme wird der Verkehr vor Ort besser und vor allem auch sicherer organisiert“, zeigte sich Verkehrsminister Wissing überzeugt.

Im Januar 2020 sollen abhängig von der Witterung die Bauarbeiten beginnen. Der Radweg wird teilweise verbreitert, modernisiert und er wird in Abschnitten im Hocheinbau ausgebaut. Geplant ist eine Bauzeit von rund 6 Wochen. Der neu ausgebaute Weg soll im März unter Verkehr gehen. Während der Bauzeit ist der bereits vorhandene, befestigte Weg ab der Bahnunterführung Heidesheim auf einer Länge von 1810 Meter in Richtung Ingelheim gesperrt.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Becht: Pendlerradroute Bingen - Mainz kommt voran
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Der nun beginnende Ausbau des Radwegs an der Landesstraße 422 zwischen Ingelheim und Heidesheim ist ein weiteres Teilstück der Pendlerradroute Mainz – Ingelheim – Bingen. Die Baukosten in Höhe von rund 220.000 Euro übernimmt das Land Rheinland-Pfalz.

Noch vor Weihnachten beginnen die vorbereitenden Arbeiten und Rodungsarbeiten für den Ausbau der Radwegverbindung. Die Radstrecke beginnt in Heidesheim in Höhe der vorhandenen Bahnunterführung südlich des Sportplatzes und verläuft südlich der Landesstraße in Richtung Ingelheim.

Im Januar 2020 sollen abhängig von der Witterung die Bauarbeiten beginnen. Der Radweg wird teilweise verbreitert, modernisiert und er wird in Abschnitten im Hocheinbau ausgebaut. Geplant ist eine Bauzeit von rund 6 Wochen. Der neu ausgebaute Weg soll im März unter Verkehr gehen. Während der Bauzeit ist der bereits vorhandene, befestigte Weg ab der Bahnunterführung Heidesheim auf einer Länge von 1810 Meter in Richtung Ingelheim gesperrt.

Die Bauarbeiten müssen nach einer Auflage der Unteren Naturschutzbehörde auf Ebene der Kreisverwaltung zum Schutz der in unmittelbarer Nähe befindlichen Natur- und Vogelschutzgebieten in den Wintermonaten ausgeführt werden.

Im April 2019 hatte der Bau der Pendlerradroute mit ersten Maßnahmen in Heidesheim begonnen. Die Ortsgemeinde war die erste Kommune, die einen Zuwendungsantrag für die neue Pendler-Radroute gestellt hatte.

Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hatte Anfang des Jahres die Förderanteile des Landes für den Ausbau von Straßen und Radwegen um 10 Prozent erhöht, für Pendler-Radrouten mit einem „Turbo-Zuschlag“ um weitere 10 Prozent. Pendlerradrouten können demzufolge in Rheinland-Pfalz mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten finanziert werden.

Pendlerradrouten sind ein Gemeinschaftsprojekt von Land, Kreisen und Kommunen. Die Pendlerradroute Mainz-Bingen ist ein Pilotprojekt, das wichtige Erkenntnisse für sechs weitere in einer Potenzialstudie ermittelte Pendlerradrouten in Rheinland-Pfalz liefern soll.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Becht: Rückenwind für Radverkehr
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Mit der bundesweiten Kooperation „Radroutenplaner Deutschland“ entsteht erstmals eine digitale Ressource zur Radverkehrsinfrastruktur im Land. Deutschlandweit wird ein abgestimmtes Netz touristischer Hauptrouten, das Deutschlandnetz, aufgestellt und mit weiteren Länderdaten verknüpft. Ein Webdienst erlaubt es auch Dritten, Radrouteninformationen zu geben, ohne dass diese einen eigenen Datenbestand der Radwege vorhalten und eine Routingsoftware lizenzieren müssen.

„Das ist Digitalisierung in der Praxis: maschinenlesbare Beschreibungen unserer Infrastruktur mit Informationen zu Oberflächen, Sperrungen oder Umleitungen sowie eine verkehrssichere Routenwahl. Das klingt banal und technisch, ist aber der Schlüssel zu vielen Anwendungen, wie etwa touristische Portale, Pendler, Schulwege oder Familienausflüge“, sagte Becht.

Mit dem nun vereinbarten Erweiterungsprojekt soll eine Geschäftsstelle beim Bund entstehen, die sich der administrativen Themen annehmen wird und die fachliche Arbeit der Länder intensiviert. Die Funktionen des Routenplaners wurden erfolgreich mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar getestet. Im Internet ist der Routenplaner abrufbar unter www.radroutenplaner-deutschland.de

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

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30 Jahre Mauerfall – Der „Radweg Deutsche Einheit“
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Das Projekt wurde vor vier Jahren vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Zusammenarbeit mit den sieben Ländern anlässlich des Jubiläumsjahrs „25 Jahre Deutsche Einheit“ initiiert. Auf dem RDE kann man die deutsch-deutsche Geschichte hautnah erleben – touristisch, historisch und in abwechslungsreicher Landschaft. An den Radstätten entlang des Radweges werden in analoger und digitaler Form Highlights der jeweiligen Region präsentiert. Die Architektur der Radstätten erinnert mit ihren einzelnen Lamellen an die deutsche Teilung und die Wiedervereinigung.

Der Radweg verläuft auf dem bestehenden Radnetz Deutschland (D-Netz). Die Route hat eine Länge von rd. 1.100 km und wird vom Bund bis 2020 mit einem Mittelvolumen von rd. 10 Mio. € gefördert.

Der Bund finanziert die Errichtung vier verschiedener Grundtypen von Radstätten mit jeweils unterschiedlichen Ausstattungsmöglichkeiten. Zwei Prototypen wurden 2016 / 2017 auf den Liegenschaften des BMVI in Berlin und Bonn errichtet. Highlight der von Architekten entworfenen Radstätten ist deren digitale Ausstattung u.a. mit einem Touch-PC, an dem sich Reisende umfassend informieren können. Mittlerweile wurden Radstätten aller Typen realisiert.

Ein vom BMVI beauftragter Projektkoordinator ist das zentrale Bindeglied zwischen allen Beteiligten auf Bund-, Länder- und kommunaler Ebene sowie den ausführenden Firmen. Er begleitet die Errichtung der Radstätten von der Mittelbeantragung bis zur Abnahme und steht den Interessenten mit Rat und Tat zur Seite. Für die Wartung, teilweise für den Übergang vom Bund finanziert, stehen die Rahmenvertragspartner zur Verfügung. Es ist geplant, das Projekt "Radweg Deutsche Einheit" über das Jahr 2020 hinaus mit zusätzlichen und neuen Inhalten fortzuführen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des RDE oder direkt an den Radstätten.

Eine der ersten feierlichen Eröffnungen einer Radstätte - nach Bernburg und Bad Harzburg - fand in der Nähe der ehemaligen innerdeutschen Grenze in Rasdorf im Beisein des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer im Sommer 2018 statt.

Inzwischen sind 16 Radstätten inklusive der Start- und Zielpunkte am BMVI in Berlin und Bonn in Betrieb. Wir freuen uns über das bisher Erreichte, was nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich wurde. Insbesondere den Bauherren vor Ort in den Kommunen, den beteiligten Ländern und den Rahmenvertragspartnern gilt unser Dank für das bisher Geleistete.

Wunsch und Ziel ist es, weitere Radstätten bis Ende 2020 zu realisieren, um für den Radreisenden aus Deutschland und dem Ausland den RDE mit weiteren Serviceangeboten noch interessanter und komfortabler zu gestalten. Viele positive Rückmeldungen sowie konstruktive Kommentare seitens der Radreisenden helfen dabei, den Radweg Deutsche Einheit zu verbessern. Die Planung weiterer Radstätten läuft: z. B. in Kassel, Neukirchen (Hessen), Weißenthurm (Rheinland Pfalz) und Kloster Michaelstein (Sachsen-Anhalt). Weitere Kommunen sind interessiert.

Auf der Suche nach persönlichen Geschichten, Stimmungen und Eindrücken radelte die deutsch-iranische Fotografin Mina Esfandiari entlang des RDE im August 2019 von Bonn nach Berlin und unternahm eine Bestandsaufnahme der Wiedervereinigung. Hier finden Sie ihren Videoblog.

Aus Esfandiaris zahlreichen Fotografien und Begegnungen entsteht derzeit eine Ausstellung, die im Laufe des kommenden Jubiläumsjahres gezeigt wird.

Auf dem Radweg Deutsche Einheit und an den Radstätten entlang der Route kann man die deutsche Einheit erleben – und gleichzeitig in die Zukunft des digital unterstützen Radverkehrs blicken. Finden Sie hier die Route in der Routenplaner- und Navigationsapp „komoot“.

Über neue Initiativen seitens interessierter Länder und Kommunen freuen wir uns sehr. Die Anträge zum Bau einer Radstätte können noch bis 30. April 2020 gestellt werden.

Das Projekt „Radweg Deutsche Einheit“ zeigt die neue Generation der Radverkehrsprojekte – nachhaltig, modern und digital. Lassen Sie uns den Radweg Deutsche Einheit gemeinsam fortführen und ausbauen.

Quelle:
Kroschewski Holzrichter GmbH
Projekt- und Immobilienmanagement
www.kh-gmbh.de

Radweg Deutsche Einheit im Routenplaner von radwanderland

Becht: Bau des Elztalradwegs zwischen Monreal und Oberelz startet
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Das Land fördert den Bau des Radwegs mit bis zu 844.000 Euro. Die Verbandsgemeinde Vordereifel kann von einem Förderaufschlag von 10 Prozent für den Bau kommunaler Radwege profitieren, den das Verkehrsministerium zu Beginn des Jahres ermöglicht hatte. „Das Land trägt mit seinen Investitionen gezielt dazu bei, das Fahrrad als Verkehrsmittel aufzuwerten“, so Staatssekretär Becht.

Der Bau des 7,5 Kilometer langen Abschnitts zwischen der Kläranlage Oberelz und Monreal schafft eine wichtige Verbindung für das großräumige Radwegenetz. Der Radweg mitten im Elztal ist auch touristisch von besonderer Bedeutung.

Der durch zwei Landkreise führende Elztalradweg soll insbesondere den Anschluss herstellen zu den touristischen Radwegen Vulkan-Rad-Route, zur Eifel-Mosel-Route, zum Vulkanpark-Radweg, dem Maifeld-Radweg sowie dem Mayen-Monreal-Bermel-Radweg.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Annweiler: Fahrradparkhaus an der Queichtalbahn
Wissing: Neuer Rad- und Gehweg für Bad Bergzabern
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Die Breite des geplanten Rad- und Gehweges beträgt 2,50 m, im Bereich von Wirtschaftswegen mit landwirtschaftlichem Verkehr bis zu 3,00 m. „Der Radweg wird von der Bundesstraße separiert, das verbessert die Sicherheit der Radler erheblich", teilte Wissing mit. Auf diesem Abschnitt sind täglich rund 7.000 Fahrzeuge unterwegs.

Der Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben wurde am 6. August 2019 von der Planfeststellungsbehörde des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz in Koblenz erlassen. Dieser Beschluss wird nun den Verfahrensbeteiligten, die sich im Planfeststellungsverfahren zu dem Vorhaben geäußert haben, zugestellt. Zugleich erfolgte eine öffentliche Auslegung des Beschlusses zusammen mit den planfestgestellten Planunterlagen bis zum 28. Oktober 2019 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern. Sofern der Beschluss nicht beklagt wird, wird Baurecht erreicht und der Bund kann als Baulastträger der Maßnahme sodann die Finanzierung sichern.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Becht: Wir machen Rheinland-Pfalz zum Fahrradland
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Die Landesregierung möchte den Radverkehr im Rahmen einer nachhaltigen Verkehrspolitik aufwerten, nicht nur in der Freizeit und beim Tourismus, sondern auch als Verkehrsmittel im Alltag. Der Radverkehrs-Entwicklungsplan bildet die konzeptionelle und strategische Grundlage für die Radverkehrsförderung in Rheinland-Pfalz bis 2030. Hier werden die Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt, von Georeferenzdaten über Statistiken bis hin zu Ergebnissen aus einer Befragung der Kommunen und Landkreise in Rheinland-Pfalz.

Im Entwicklungsplan wird die Infrastruktur für Radfahrer ebenso beleuchtet wie Service- und Dienstleistungsangebote rund ums Rad oder die fahrradfreundliche Mobilitätskultur. Becht wertet die Auftaktveranstaltung als gutes Startsignal für alle Prozessbeteiligten. Über 30 Personen nahmen am Runden Tisch teil, neben Vertretern aus Städten und Landkreisen auch die kommunalen Spitzenverbände sowie die entsprechenden Fachleute der Fraktionen.

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550

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Wissing: 252.000 Euro für Rad- und Gehweg zwischen Eimsheim und Uelversheim
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Der gut 1,3 Kilometer lange und straßenbegleitende Radweg verbessert insbesondere durch die Entflechtung der Verkehrsarten (Kfz- und Radverkehr) die Verkehrssicherheit vor Ort nachhaltig.

„Wir unterstützen auch kommunale Radwege. Ein gut ausgebautes und verkehrssicheres Radwegenetz fördert den Tourismus und erhöht die Lebensqualität in der Region“, begründete Wissing die Landesförderung. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) wird in den nächsten Tagen den förmlichen Bewilligungsbescheid an die Kreisverwaltung Mainz-Bingen versenden.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Schwere Verkehrsunfälle passieren selbst bei 0 km/h - Start der Kampagne „Kopf drehen, Rad Fahrende sehen!“
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Gefahr von Dooring-Unfällen wird stark unterschätzt Diese sogenannten Dooring-Unfälle sind gefährlicher als oft angenommen. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Rahmen der Kampagne zeigt: Mehr als jeder zehnte Auto Fahrende (13 Prozent) denkt beim Aussteigen aus dem Fahrzeug selten oder nie daran, dass sich Rad Fahrende von hinten nähern könnten. „Schwere Verkehrsunfälle passieren so selbst bei 0 km/h. Die Kampagne soll daher vor allem Fahrzeuginsassen, aber auch Rad Fahrende auf die Gefahr von Dooring-Unfällen aufmerksam machen und praktische Tipps liefern“, so DVR-Präsident Prof. Dr. Walter Eichendorf.

Spot im Mittelpunkt der Kampagne Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein kurzer Film. Ein junges Paar fährt nach einem Besuch bei den Eltern der jungen Frau gut gelaunt nach Hause und unterhält sich während der Fahrt. Der Fahrer parkt das Fahrzeug und öffnet ohne einen Blick in die Spiegel oder über die Schulter gedankenlos die Tür. Ein sich nähernder Radfahrer hat keine Zeit mehr zu reagieren und prallt gegen die Fahrzeugtür. „Der Film zeigt, wie wichtig es ist, achtsam aus dem Fahrzeug zu steigen“, erklärt Prof. Dr. Eichendorf. Laut Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) müssen sich alle Pkw Insassen beim Ein- und Aussteigen so verhalten, dass sie keine anderen am Verkehr teilnehmenden Menschen gefährden. Sie müssen also vor dem Aussteigen ihr Umfeld prüfen und sollten zudem darauf achten, dass auch mitfahrende Kinder beim Verlassen des Autos Rücksicht auf andere nehmen.

Mit dem „holländischen Griff“ den Schulterblick erleichtern Um Dooring-Unfälle zu vermeiden, empfiehlt sich vor dem Aussteigen aus dem Fahrzeug der „holländische Griff“. Dabei öffnet man die Autotür nicht mit der Hand, die der Tür am nächsten ist, sondern mit der anderen Hand, um sich automatisch nach hinten zu drehen und zurückschauen zu können. Wer im Fahrzeug links sitzt, öffnet also die Tür mit der rechten Hand, wer rechts sitzt, nutzt die linke Hand. Die Tür sollte erst vollständig geöffnet werden, wenn keine Rad Fahrenden zu sehen sind. Über die Befragung: Befragt wurden im Mai/Juni 2019 mehr als 1.000 regelmäßig (mehrmals im Monat) Auto Fahrende und 1.000 regelmäßig (mehrmals im Monat) Fahrrad Fahrende über 18 Jahre.

Weitere Informationen unter: www.dvr.de/rad-sehen

Quelle:
Pressestelle DVR
Julia Fohmann
Pressesprecherin
Jägerstraße 67-69
10117 Berlin
Telefon: 030-22 66 77 1-30
E-Mail: jfohmann@dvr.de

844.000 Euro für Elztalradweg in der Verbandsgemeinde Vordereifel
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Der rund 7,5 Kilometer lange Abschnitt des Radwegs in dem ökologisch sensiblen Elztal ist wichtiger Bestandteil des großräumigen Radwegenetzes von Rheinland-Pfalz. Mit dem Bau des Abschnittes zwischen Monreal und Oberelz wird in der Region eine wichtige Lücke im Radwegenetz geschlossen. Der durch zwei Landkreise führende Eltztalradweg soll insbesondere den Anschluss herstellen zur Vulkan-Rad-Route, zur Eifel-Mosel-Route, zum Vulkanpark-Radweg, dem Maifeld-Radweg sowie den Mayen-Monreal-Bermel-Radweg. Bereits gebaut ist die Strecke von Oberelz bis zur Kläranlage auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Kelberg im Landkreis Vulkaneifel.

„Wir wollen auch für die kommunalen Radwege unsere Unterstützung leisten. Ein gut ausgebautes und verkehrssicheres Radwegenetz schafft neue Impulse für die Region“, begründete Wissing die Landesförderung. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) wird in den nächsten Tagen den förmlichen Bewilligungsbescheid an die Verbandsgemeinde Vordereifel versenden.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Pilotstrecke barrierefreie Radroute
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Die neuen Wegweiser ergänzen die vorhandene Radwegweisung und zeigen die Gesamtlänge der barrierefreien Strecke, die Entfernungen zum nächsten barrierefreien WC und zum nächsten barrierefreien Bahnhof / Busbahnhof. Auf den Tafeln „Streckeninformation" erfahren beeinträchtigte Nutzer, was sie auf der Strecke z.B. an Steigungen erwartet. Die Info-Tafeln zeigen dagegen die gesamte barrierefreie Strecke in der Übersicht mit Rast- und Sitzplätzen, WCs oder barrierefreier Gastronomie.

Die Akteure in der Modellregion Pfälzer Bergland planen im Anschluss die Zertifizierung des Radwegs nach den bundesweiten Kriterien „Reisen für alle". Hierfür muss auch die begleitende Infrastruktur an der Strecke (WCs und Rastplätze) barrierefrei ertüchtigt werden. Zudem steht schon jetzt die Prüfung weiterer barrierefreier Streckenabschnitte auf dem Glan-Blies-Radweg auf der Agenda. Infos zum barrierefreien „Glan-Blies- und Odenbach-Radweg" finden sich auf www.radwanderland-fachportal.de und nach der Beschilderung auch als Route unter www.radwanderland.de. Die neu entstehenden Angebote sollen in die Datenbank „Reisen für ALLE" des DSFT eingepflegt werden.

Die Maßnahme basiert auf der Initiative des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) im Schwerpunkt „Tourismus für alle". In 10 Modellregionen des Landes wird gemeinsam mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und für die Radwege mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz an der Umsetzung barrierefreier Infrastrukturen gearbeitet (www.mwvlw.rlp.de). Diese 10 Modellregionen erhalten eine Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um in ihrer Region eine barrierefreie touristische Serviceketten auszubauen. Infotafel Barrierefreier Radweg Odenbach © Kreis Kusel

Infotafel Barrierefreier Radweg Odenbach © Kreis Kusel

Ab Anfang 2017 wurden als Grundlage für die Kommunen im Land drei Leitfäden für eine koordinierte Umsetzung barrierefreier Infrastruktur a) für barrierefreie Radwege, b) für barrierefreie Wanderwege sowie c) für barrierefreie touristische Fußwege-Leitsysteme erarbeitet. Diese beschreiben Vorgaben für die Entwicklung und Beschilderung von barrierefreien Wegen und sind Voraussetzung für eine Förderung (vgl. www.inklusion.rlp.de, www.rlp.tourismusnetzwerk.info). Die vorhandene HBR wurde um ein Kapitel „Barrierefreiheit" ergänzt und die Radwege bzw. Radwegenetze in den Modellregionen Pfälzer Bergland, Bad Dürkheim/Neustadt und Germersheim bezüglich ihrer barrierefreien Eignung detailliert geprüft und bewertet. Rheinland-Pfalz nimmt mit diesem Leitfaden sowie der konkreten Umsetzung von barrierefreien Radwegen eine bundesweite Vorreiterrolle ein.

Wissing: 450.000 Euro für Kyllradweg
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Aufgrund seiner moderaten Steigungsverhältnisse in der reizvollen Landschaft ist der Kyllradweg allseits sehr beliebt und wird rege frequentiert. Er ist als Radfernweg wichtiger Bestandteil der landesweiten Planungskonzeption des Großräumigen Radwegenetzes. „Gut ausgebaute und verkehrssichere Radwege sind gut für den Tourismus und die Lebensqualität der Region“, so Wissing. Er teilte mit, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in den nächsten Tagen den förmlichen Bewilligungsbescheid versenden werde.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Tel. 06131/16-2220
Telefax 06131 16-2174
nicola.diehl(at)mwvlw.rlp.de

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Nationaler Radverkehrskongress in Dresden – Scheuer: Ich werde den Radverkehr deutlich stärken
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Bis zum 30. Juni 2019 werden erstmals alle Interessierten dazu eingeladen, online ihre Meinungen und Ideen zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland einzureichen. Bundesminister Scheuer hat den Anfang gemacht und acht Ziele vorgegeben, die im Rahmen der Online Beteiligung priorisiert und mit eigenen Ideen unterfüttert werden können. Die Rückmeldungen sollen in die Entwicklung des neuen Nationalen Radverkehrsplans 2021 (NRVP) des Bundesverkehrsministeriums fließen. Der NRVP ist die Grundlage für die Förderung des Radverkehrs durch den Bund. Informationen zur Teilnahme unter: www.zukunft-radverkehr.bmvi.de.

In Dresden hat Bundesminister Scheuer die Beteiligungsplattform und seine acht Leitziele mit Beispielen für mögliche Maßnahmen vorgestellt.

Ziel 1: Lückenloser Radverkehr in Deutschland Radwege sollten nicht mehr plötzlich an einer Kreuzung enden. Neben den Kommunen, hat sich das Bundesverkehrsministerium (BMVI) zum Ziel gesetzt, möglichst viele Radwege an Bundesstraßen und Wasserstraßen zu bauen. Bei Neu- und Ausbau von Bundesstraßen soll in Zukunft deshalb immer geprüft werden, ob auch gleich ein begleitender Radweg gebaut werden kann. In Fällen, in denen das nicht der Fall ist, sollte dies künftig begründet werden.

Ziel 2: Vision Zero im Radverkehr Wir brauchen breite, sichere Radwege, die im Idealfall auch klar vom Autoverkehr abgetrennt sind. Bei der Breite müssen wir daran denken, dass auch ausreichend Platz für neue Formen der Mobilität wie etwa Elektrokleinstfahrzeuge benötigt wird. Das BMVI plant höhere, wirksame Bußgelder für das unerlaubte Parken auf Schutzstreifen sowie für das Parken in zweiter Reihe.

Ziel 3: Urbaner Lastenverkehr wird Radverkehr Experten schätzen, dass 20 Prozent des Lieferverkehrs per Rad abgewickelt werden kann. Das sollte unser Ziel sein. Das heißt z.B. Platz für Lastenräder. Die Kommunen können aber auch Verteilzentren einrichten, von denen aus die letzte Meile zum Kunden per Lastenfahrrad gefahren wird.

Ziel 4: Deutschland wird Fahrrad-Pendlerland Der Bund stellt 25 Millionen Euro jährlich für breite und sichere Radschnellwege bereit. Der Bund wird hier mit den interessierten Kommunen und Ländern pragmatische Lösungen finden, wenn die Hürden dort möglicherweise für zu hoch erachtet werden. Denn Angebot schafft Nachfrage. Wenn wir erst breite, schnelle und lange Radstrecken haben, werden auch mehr Pendler aufs Fahrrad steigen.

Ziel 5: Deutschland wird Fahrradstandort Das BMVI wird z.B. zum Wintersemester 2020 erstmals Hochschul-Professuren fördern, die sich mit Radverkehrsthemen beschäftigen. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die ihr Know-how dann vor Ort in den Kommunen einbringen.

Ziel 6: Radverkehr wird intelligent, smart und vernetzt Räder könnten in Zukunft einen Sender haben, über den sie mit den Ampeln und Fahrzeugen in der Umgebung kommunizieren können. Im Idealfall ist dann auf bestimmten Strecken eine grüne Welle für Radfahrer möglich und Autos können Radfahrer nicht mehr übersehen.

Ziel 7: Radverkehr erobert Stadt und Land Darunter fallen auch die neuen Leuchtturmprojekte des BMVI, die in diesem Jahr erstmals mit insgesamt 20 Millionen Euro in den Kommunen gefördert werden können. Kommunen können sich noch in diesem Monat bewerben. Denkbar sind z.B. längere kreuzungsfreie Radverkehre in der Stadt mit Tunneln oder Brücken eigens für Radfahrer.

Ziel 8: Das Fahrrad im Zentrum moderner Mobilitätssysteme Das BMVI arbeitet an einer Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung, die den Radverkehr nutzerfreundlicher und damit noch attraktiver machen soll. Geplant ist z.B. ein Halteverbot auf Schutzstreifen. Das BMVI arbeitet außerdem daran, die Regelwerke und Handlungsempfehlungen zu überarbeiten, damit wir einheitliche und bessere Standards beim Radwegebau bekommen.

Weitergehende Informationen:

Das Bundesverkehrsministerium stellt allein in 2019 Rekordmittel in Höhe von rund 200 Millionen Euro für den Radverkehr bereit: Für Radwege an Bundesstraßen, Radschnellwege, innovative Modellprojekte wie zum Beispiel zur Erprobung von Lastenrädern in Logistikketten oder den Einsatz von Abbiegeassistenten. Erstmals werden auch Professuren zu Radverkehrsthemen gefördert.

Am 13. und 14. Mai 2019 kommen auf dem 6. Nationalen Radverkehrskongress 800 Expertinnen und Experten in Dresden zusammen, um über die zukünftige Gestaltung und Entwicklung des Radverkehrs zu diskutieren. Zum 10-jährigen Kongressjubiläum finden unter dem Motto "Weiterdenken" Debatten in zwölf Fachforen statt.

Veranstalter des Nationalen Radverkehrskongresses ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Kooperation mit dem Freistaat Sachsen sowie der Stadt Dresden als diesjährige Gastgeber. Der Kongress wurde vom Bundesverkehrsministerium im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Er ist der wichtigste Fachkongress zum Thema Radverkehr in Deutschland und findet alle zwei Jahre an wechselnden Standorten statt. Expertinnen und Experten aus der Planungspraxis, der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik sowie aus Vereinen und Verbänden debattieren über aktuelle Themen und Herausforderungen sowie Chancen und Potenziale bei der Gestaltung des Radverkehrs. Weitere Informationen zum 6. Nationalen Radverkehrskongress gibt es unter: www.nationaler-radverkehrskongress.de.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur www.bmvi.de

Wissing: Bessere Radverbindungen für Rheinland-Pfalz – 97.000 Euro für erste Maßnahmen der Pendlerradroute Mainz-Bingen
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Mit der Förderzusage können erste Maßnahmen für die geplante Pendler-Radroute zwischen Mainz und Bingen umgesetzt werden. Mit dem Landeszuschuss sollen einzelne Abschnitte der Route bei Heidesheim erneuert und auf drei Meter verbreitert werden. Die Nahestraße und die Straße Am Bachacker sowie die Moselstraße sollen auf einer Länge von rund 1.000 Metern als Fahrradstraße mit „Anlieger frei“ eingerichtet werden. Ziel ist auch, den Vorrang der Pendlerradroute im Zuge der Fahrradstraße durch Markierung und Beschilderung kenntlich zu machen. In der Unterführung der A60 ist eine Beleuchtung vorgesehen, die Sichtverhältnisse sollen verbessert werden.

Die Ortsgemeinde Heidesheim ist die erste Kommune, die einen Zuwendungsantrag für die neue Pendler-Radroute gestellt hat. Der Landesbetrieb Mobilität wird in Kürze den förmlichen Bewilligungsbescheid versenden. Die Gesamtkosten für die erforderlichen Maßnahmen in Heidesheim betragen 138.000 Euro. Die zuwendungsfähigen Ausgaben belaufen sich auf 108.000 Euro, von denen das Land 90 Prozent übernimmt.

Wissing hatte Anfang des Jahres die Förderanteile des Landes für den Ausbau von Straßen und Radwegen um 10 Prozent erhöht, für Pendler-Radrouten mit einem „Turbo-Zuschlag“ um weitere 10 Prozent. Pendlerradrouten können demzufolge in Rheinland-Pfalz mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten finanziert werden.

Pendlerradrouten sind ein Gemeinschaftsprojekt von Land, Kreisen und Kommunen. Die Pendlerradroute Mainz-Bingen ist ein Pilotprojekt, das wichtige Erkenntnisse für sechs weitere in einer Potenzialstudie ermittelte Pendlerradrouten in Rheinland-Pfalz liefern soll. Das Land hat die Machbarkeitsstudie für das Pilotprojekt mit insgesamt 100.000 Euro komplett finanziert.

Verantwortlich (i.S.d.P.)

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Tel. 06131/16-2220
Telefax 06131 16-2174
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Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Radtouren leicht gemacht: Mit den RegioRadlern unterwegs
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Gerade das nördliche Rheinland-Pfalz lockt Radwanderer mit sehenswerten Routen rund um Mosel, Eifel und Hunsrück. Während manch einer die teilweise beachtlichen Höhenmeter problemlos zurücklegt, tun sich andere wiederum etwas schwerer. Mit den RegioRadlern sind alle Radtouristen besonders gut an die zahlreichen Radwege angeschlossen und erhalten bei Buchung sichere Plätze in Bus und Bahn. Ab dem 1. April sind die RegioRadler MaareMosel, Vulkaneifel, Moseltal, Sauertal, Ahr-Voreifel, Nettetal, der Vulkan-Expreß mit Fahrradanhängern und der Linienbus R200 mit einem Fahrradheckträger unterwegs. Ab 1. Mai fahren die RegioRadler Ruwer-Hochwald, Hunrück, Untermosel und BurgenBus.

Neu in der RegioRadler-Familie ist die Lahntalbahn, die zwischen Limburg und Koblenz unterwegs ist und am Wochenende und an Feiertagen spezielle Fahrten für Radausflügler anbietet. Verabschieden werden sich die RegioRadler Hunsrück und Untermosel, die zum 31. Juli die Fahrradmitnahme beenden. Dafür fährt ab dem 1. August der neue RegioRadler Hunsrück-Mosel zwischen Kastellaun, Pfalzfeld, Emmelshausen und Hatzenport. Mit dem neuen RegioRadler Schinderhannes sind Ausflügler zwischen Kastellaun, Simmern und Kirchberg besser an den Hunsrück angebunden.

Änderungen gibt es auch beim RegioRadler Moseltal: Hier können Radtouristen bis einschließlich 28. August Plätze buchen. Ab Oktober gilt ein neuer Fahrplan, der im Frühsommer unter anderem unter www.regioradler.de bekanntgegeben wird.

Unverändert bleiben die Preise für die Radmitnahme in allen RegioRadlern: Die Mitnahme eines Erwachsenenfahrrads kostet 3 Euro, die eines Kinderfahrrads (Kind unter 14 Jahren) 2 Euro. Die Reservierungsgebühr für jeweils bis zu 5 Personen kostet 2 Euro – ausgenommen ist hier der Vulkan- Expreß, dort ist die Fahrradmitnahme kostenfrei.

Reservierungen können Reisende wie gewohnt unter der Telefonnummer 01805/723287 oder online unter www.regioradler.de vornehmen. Hier kann auch die „Raderlebniskarte Eifel-Mosel-Hunsrück 2019“ heruntergeladen werden, die eine Übersicht über die verknüpften Radwege enthält. Selbstverständlich ist diese auch weiterhin bei lokalen Tourist-Informationen, an Bahnhöfen in der Region oder in den Kundencentern der beteiligten Verkehrsunternehmen erhältlich. Außerdem kann sie kostenlos unter der Telefonnummer 06762/8750 oder per E-Mail unter hunsrueckvelo@posteo.de angefordert werden.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft RegioRadler – www.regioradler.de

Becht: Pendlerradroute Schifferstadt – Ludwigshafen rückt näher
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Die Studie schlägt eine Routenführung über 13,5 km vor. Der Studie zufolge können auf über 80 Prozent der Strecke die höchsten Anforderungen einer Radschnellverbindung erfüllt werden. Auch auf den übrigen Abschnitten können Radverkehrsangebote geschaffen werden, die komfortables Radfahren ermöglichen. „Das ermittelte Radverkehrspotenzial zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen liegt bei 1.500 bis über 2.000 Fahrten pro Tag. Das ist Auftrag und Ansporn zugleich“, sagte Becht.

Die Baukosten für die Radroute betragen zwischen 3,4 und 7,4 Millionen Euro (ohne die Kosten für den Grunderwerb). Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Umsetzung der Pendlerradouten mit 10 Prozent über dem jeweiligen Fördersatz der Kommune. Dieser Fördersatz war von Verkehrsminister Dr. Volker Wissing zuletzt nochmals um 10 Prozent angehoben worden, so dass die Förderung auf bis zu 90 Prozent steigen kann.

Je stärker auf bestehende Infrastruktur zurückgegriffen wird, desto kostengünstiger lässt sich die Route verwirklichen. Das Ziel ist, eine sichere und komfortable Radroute anzubieten. So wird an den Knotenpunkten darauf geachtet, dass der Radverkehr sicher und störungsarm geführt wird. Häufig sind dafür nur ordnungsrechtliche Maßnahmen erforderlich (Anpassung des Vorrangs, Ergänzung der Markierung). Die Studie schlägt zudem auch Umbauten vor. An acht Knotenpunkten in Ludwigshafen werden z.B. Ergänzungen bei bestehenden Ampeln vorgeschlagen.

Die Kommunen erhalten nun die Machbarkeitsstudie zur Prüfung. Nach inhaltlicher Klärung und Abstimmung mit den Kommunen müssen diese für die Maßnahmen in ihrem Bereich Baurecht erwirken, damit die Radroute verwirklicht werden kann. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Ausbau der Radroute mit einem zehnprozentigen Aufschlag auf den Grundfördersatz der jeweiligen Kommune.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

Machbarkeitsstudie Radschnellverbindung Rhein-Neckar / Schifferstadt – Ludwigshafen

Teilabschnitt Ludwigshafen – Schifferstadt (Karte)

Susanne Keeding Pressesprecherin Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Wissing: Höhere Fördersätze für kommunalen Straßen- und Radwegebau
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Das Land gewährt den Landkreisen, Städten und Gemeinden Zuwendungen für investive Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse. Darunter fallen neben dem Ausbau von verkehrswichtigen kommunalen Straßen auch die Sanierung von Brücken im Zuge dieser Straßen und der Bau von Radwegen. Durch den Zuschlag von 10 Prozent zum Grundfördersatz kann die Förderung der Baumaßnahmen auf bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten steigen. „Damit möchte ich auch den Anreiz in den Kommunen erhöhen, die notwendigen Bauprojekte anzugehen“, sagte Wissing.

Ein wichtiges Ziel der rheinland-pfälzischen Verkehrspolitik sei zudem die Steigerung des Radverkehrs im Alltag. Neben der zunehmenden Verbreitung von E-Bikes und Pedelecs kann dieses Ziel insbesondere auch durch einen Ausbau des Radwegenetzes erreicht werden. „Eine um 10 Prozent erhöhte Förderung des Radwegebaus ist daher ein Angebot an die Kommunen, mit dem Bau von sicheren und leistungsfähigen Radwegen die Radfahrer zu unterstützen“, so Wissing. Noch stärker profitieren werden die in Gang gesetzten Projekte für Pendler-Radrouten, die einen „Turbo“-Zuschlag um weitere 10 Prozent erhalten, so dass diese Projekte mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten förderfähig sind.

Während es für den Ausbau von Ortsdurchfahrten unter bestimmten Voraussetzungen schon heute eine um bis zu 10 Prozent höhere Förderung gibt, wird mit der erhöhten Förderung von Straßen der freien Strecke ein Anreiz geschaffen, auch diese Straßen zu verbessern. Davon profitieren die Landkreise wie auch die kreisfreien Städte.

Um die Kommunen bei den meist kostenintensiven Sanierungen von Brücken und Stützmauern finanziell zu entlasten, wird deshalb auch für diese Bauvorhaben ein um 10 Prozent erhöhter Fördersatz gewährt. „Die kommunalen Straßen übernehmen insbesondere im ländlichen Raum wichtige Verbindungs- und Erschließungsfunktionen und sind eine Grundvoraussetzung für den straßengebundenen ÖPNV. Seit Jahren unterstützen wir die Landkreise, die Städte und die Gemeinden bei ihren Anstrengungen, die Straßen verkehrssicher und leistungsfähig auszubauen. Mit dem jetzigen Gesamtpaket unterstreicht das Land einmal mehr, dass es ein guter und verlässlicher Partner für die Kommunen ist“, so der Minister abschließend.

Susanne Keeding Pressesprecherin Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

RADWEG DEUTSCHE EINHEIT: Die erste Radstätte in Rheinland-Pfalz
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Die Radstätten

Zentraler Bestandteil des Radwegs sind so genannte Radstätten, an denen die Themen Radtourismus, digitale Information und Elektromobilität miteinander verknüpft werden und auf die entlang der Strecke liegenden Sehenswürdigkeiten mit einem Bezug zur Deutschen Einheit hingewiesen werden soll. Unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wurden die modularen Radstationen entwickelt, die in unterschiedlichen Ausbauformen entlang der Stecke entstanden sind, bzw. noch entstehen sollen. Rund 300.000 Euro stellt der Bund dem Land Rheinland-Pfalz dabei zur Errichtung der hiesigen Radstätten zur Verfügung.

Die erste in Rheinland-Pfalz

Nachdem inzwischen 13 Station in anderen Bundesländern in Betrieb sind, wurde die erste Station in Rheinland-Pfalz nun in Nassau an der Lahn errichtet. Diese Station hat neben den Infoangeboten auf Tafel und Bildschirm, Lademöglichkeiten für E-Bikes und Smartphones, einem Hotspot für kostenloses WLAN, einer Sitzbank mit Witterungsschutz und Beleuchtung, auch verschließbare Boxen für bis zu drei Fahrräder. Damit zählt sie zu den Stationen mit besonders umfangreicher Ausstattung und soll für Radtouristen in Nassau eine feste Anlaufstation werden.

Radstätte abseits des Radwegs

Da die Radstätten nicht hochwasserfest sind, haben andere interessierte Orte in Rheinland-Pfalz inzwischen abgesagt, weil die Realisation an gewünschten Standorten problematisch bis unmöglich war. In Nassau wurde das Problem gelöst, indem die Station an den oberen Rand des Freiherr-vom-Stein-Parks verlegt wurde. Der Radweg Deutsche Einheit verläuft in diesem Abschnitt auf der anderen Lahnseite, und so müssen Radfahrer einen kleinen „Umweg“ fahren, wenn sie die Station nutzen möchten. Für die Zukunft ist geplant, den Radweg auf die Seite mit der Radstätte zu verlegen. Aktuell kann das nicht geschehen, da grundsätzliche, das Verkehrskonzept betreffende Maßnahmen anstehen, die Voraussetzung für die Umlegung sind.

Besichtigung der Radstätte Nassau © LBM RLP

Erste Besichtigung der Radstätte

Anlässlich der Fertigstellung der Radstätte wurde im Dezember zur Besichtigung eingeladen. Anwesend waren (von rechts) Stadtbürgermeister Armin Wenzel, Radwegespezialist Ludger Schulz (LBM) und Bauamtsleiter Gerd Schuster. Sie nahmen die Radstätte zusammen mit Medienvertretern in Augenschein.

Eröffnung im Frühjahr 2019

Die offizielle Eröffnung der Radstätte in Nassau ist mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) und des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums (MWVLW) im Frühjahr 2019 zum Auftakt der Radsaison geplant. Bis dahin ist auch der Hotspot aktiv und das Pannenwerkzeug, das den Radfahrern zur Verfügung stehen soll, geliefert.

Weitere Informationen zum Radweg Deutsche Einheit finden sich unter: radweg-deutsche-einheit.de

Radwanderkarte Rheinland-Pfalz mit neuen Themenrouten
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Die Radwanderkarte enthält eine Übersicht über die aus touristischer Sicht besonders attraktiven Radrouten im Land. Das abgebildete Netz enthält die sieben Radfernwege in den großen Flusstälern des Landes sowie aktuell 112 Themenrouten. Neu hinzugekommen in der aktuellen Auflage sind z.B. der Biebertal-Rundweg (26 km), die Kannenbäcker-Radroute (56 km), die Venn-Eifel-Mosel Runde (308 km), der Westerwald-Radweg -WW1- (223 km) sowie die Verlängerung des bereits bestehenden Pfälzer Land Radweges auf nunmehr 47 km.

Die Karte ergänzt das umfangreiche Internetangebot des Landes zum Thema Radverkehr, auf www.radwanderland.de finden sich viele Informationen sowie ein interaktiver Radroutenplaner. Erhältlich ist die Karte kostenfrei über die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH unter www.gastlandschaften.de/prospekte

Mit der 9. Auflage der Radwanderkarte Rheinland-Pfalz steigt die Gesamtauflage auf 260.000 Exemplare.

Susanne Keeding Pressesprecherin Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Tel. 06131/16-2550

Quelle: www.mwvlw.rlp.de

Barrierefreier Glan-Blies-Radweg
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Unebenheiten am Gleisbett können zum Hindernis werden und werden beseitigt, Foto: Planungsbüro Andrea Rau

Dabei zeigte sich, dass insbesondere der mittlere Abschnitt für eine barrierefreie Nutzung durch mobilitätseingeschränkte Personen bereits heute größtenteils geeignet ist bzw. durch kleinere Maßnahmen barrierefrei umgestaltet werden kann. Damit werden dann sogar längere Tagestouren möglich. Bei der Festlegung der Abschnitte wurden auch die touristische Attraktivität, die Erreichbarkeit mit der Bahn sowie die Angebote barrierefreier Rastplätze, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten berücksichtigt. Neben Breite und Steigungen wurden auch weitere wichtige Faktoren wie Oberflächenqualität (Erschütterungsintensität), Querungshilfen, Hindernisse (Umlaufsperren, Bordsteine, Gleisquerungen, …), Verkehrssicherheit u.v.a.m. exakt erfasst.

Die detaillierte Erfassung wurde vollständig mit dem Fahrrad durch das beauftragte Fachplanungsbüro Andrea Rau | AR Mobilitätsplanung durchgeführt.

barrierefreier Rastplatz mit unterfahrbarem Tisch am Glan-Blies-Radweg, Foto: Planungsbüro Andrea Rau

Wichtig war die Beurteilung der Nutzbarkeit für möglichst alle mobilitätseingeschränkten Menschen (neben Rollstuhlnutzern z. B. auch für sehbehinderte oder blinde Menschen (mit dem Tandem), Menschen mit kognitiven Einschränkungen) bzw. die Eignung für verschiedenste Räder (Handbikes, Trikes, Reha-Räder, Tandems u.a.m.).

Als nächstes werden nun die Abschnitte festgelegt, für die der barrierefreie Ausbau sinnvoll ist. Es folgen die Planung der Maßnahmen und deren Umsetzung.

Die Übernahme der erhobenen Daten in www.radwanderland.de soll es den Nutzern in Zukunft ermöglichen, barrierefreie Streckenabschnitte entsprechend ihrer persönlichen Bedürfnisse (z. B. Wegbreiten ohne Engstellen, Wege ohne Steigungen oder mit erschütterungsfreien Oberflächen, Streckenlängen) auszuwählen und barrierefreie Touren individuell zu planen.

Im Wald gestürzt, und nun? – Rettungspunkte und App helfen
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Sie könnten sich die Standorte merken, denen Sie auf Ihrem Weg begegnen – oder in einer amtlichen Karte nachschauen … aber viel einfacher geht es mit dem Smartphone und der passenden App "Hilfe im Wald". Diese hat alle Rettungspunkte sowie Kartenmaterial auf dem Gerät gespeichert, so dass sie dank GPS auch ohne Netzempfang sowohl Ihre Position als auch den nächsten Rettungspunkt angezeigt bekommen. Übrigens: Ein Notruf an die 112 kann auch dann funktionieren, wenn Ihr Handy keinen Empfang anzeigt, denn im Falle eines Notrufs werden alle Netze, nicht nur das des eigenen Anbieters, genutzt.

Weitere Infos zur kostenlosen App mit dem Namen „Hilfe im Wald“ finden Sie unter www.intend.de

Die App ist zur Zeit für Windows-Phone und Android in den jeweiligen Stores erhältlich. Eine Version für iPhone wird folgen.

Radeln und Rheinhören mit spannenden Geschichten
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„Drachenfelsblick“, „Mythos und Menschen am Rhein“ oder „Impulse aus einem weiten Tal“ heißen die neuen Audiotouren die zu Radtouren am Romantischen Rhein einladen. Sieben Routen mit 42 Audiobeträgen geben besondere Einblicke in die berühmte Landschaft zwischen Mäuseturm und Rolandsbogen. 42 Menschen aus dem Mittelrheintal erzählen von der einzigartigen Kulturlandschaft, der geschichtsträchtigen Vergangenheit, den Mythen und dem Leben mit und am Strom. Moderiert von Elmar Scheuren, Leiter des Siebengebirgsmuseums in Königswinter, und Jona Mues, kommen hier Persönlichkeiten wie beispielsweise Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck ebenso zu Wort wie Schwester Michele von der Kloster-Insel Nonnenwerth oder Gotthard Emmerich, Winzer aus Leutesdorf. Die Essbare Stadt Andernach wird vom Projektverantwortlichen Dr. Lutz Kosack vorgestellt, die Aalfischerei bei Nacht erläutert Willi Frings, ehemaliger Aalfischer aus Urmitz, und Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn liefert Gründe für einen Besuch des Kulturparks Sayn. Die preußischen Denkmale der Rheinromantik wie die Festung Ehrenbreitstein oder das Schloss Stolzenfels werden von Dr. Angela Kaiser-Lahme vorgestellt, Dr. Rheinhard Friedrich gibt einen Überblick über die Burgenlandschaft am Romantischen Rhein und Werner Schwarz berichtet über das Leben der Lotsen und Wahrschauer im Tal der Loreley. Clemens Brentano und andere berühmte Romantiker, aber auch Hildegard von Bingen dürfen bei den spannenden Erzählungen und hintergründigen Informationen natürlich nicht fehlen.

Schild mit QR-Code montiert an Radwegweisung © LBM Rheinland-Pfalz

Die Radtouren sind mit Längen zwischen 16 und 46 Kilometern für alle Altersgruppen konzipiert. Sie verlaufen vollkommen ebenerdig auf dem Rhein-Radweg. Die Audiobeiträge können per Klick als MP3 auf das Handy geladen werden oder vor Ort mittels QR-Code im Flyer oder auf den Schildern am Radweg eingescannt werden. Der Flyer kann als PDF heruntergeladen oder bestellt werden unter: www.rhein-radweg-rlp.de.

Euro Velo 15
Im Rahmen eines vierjährigen Projektes, wurde der Rheinradweg von der Quelle bis zur Mündung europaweit herausgeputzt. Er wurde als erster Fernradweg mit einem neuen europäischen Zertifikat ausgezeichnet. In leicht veränderter Form arbeiten die Projektpartner aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden auch künftig zusammen. Einheitliche Beschilderung, europäische Zertifizierung, länderübergreifende Webseite, Veranstaltungsreihe, Servicehandbuch und neue buchbare Angebote: Das Ergebnis ist ein touristisches Qualitätsprodukt von der Quelle des Flusses in den Alpen bis zu seiner Mündung in der holländischen Nordsee.

Neues Fachportal für Radexperten
Fortschreibung der HBR
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Eine nutzerfreundliche und intuitiv lesbare Beschilderung hatte sich in den Jahren davor zunehmend als wichtiges Qualitätsmerkmal für die Akzeptanz von Radwege herauskristallisiert. Leitgedanke war, dass sich ein Radfahrer auch auf einer ihm neuen Strecke ohne regelmäßiges Nutzen von Kartenmaterial problemlos orientieren können muss. Ein Jahr nach der Einführung bekam die HBR 2005 bei dem alljährlich stattfindenen Radverkehrswettbewerb "best for bike" einen zweiten Platz zugesprochen.

"Ich bin stolz darauf, dass sich andere Bundesländer bei der Entwicklung ihrer eigenen Regelwerke zur Radwegebeschilderung deutlich an die seinerzeit in Rheinland-Pfalz entwickelten Vorgaben angelehnt haben. Dies spricht für die Qualität des Werkes und zeigt, dass Rheinland-Pfalz hier Maßstäbe setzen konnte", so Minister Lewentz.

Die zahlreichen, während der jahrelangen praktischen Arbeit mit der HBR entwickelten Ergänzungen und Erweiterungen haben nun deren grundlegende Überarbeitung erforderlich gemacht. Wichtige, völlig neue Themen sind hingegen die Umleitung von Radrouten, die Mountainbike-Wegweisung und die Unterhaltung des Wegweisungsnetzes.

"Die richtige Beschilderung und Wartung von Radwegen tragen viel dazu bei, dass unsere Investitionen in den Radwegebau über Jahre hinweg den größtmöglichen Nutzen für unsere Radfahrer entfalten können" erläutert Minister Lewentz. „Das Land Rheinland-Pfalz hat allein 2013 den Bau von selbständigen Radwegen in kommunaler Baulast mit rund 1,5 Mio. € gefördert "so Minister Lewentz abschließend.

Überdies wurden in 2013 rund 12,2 Mio. € für Radwege im Zuge von klassifizierten Straßen (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) verbaut. Dafür konnten rund 27 neue Radweg/km fertiggestellt werden, wodurch das Gesamtnetz an klassifizierten Straßen auf rund 1.830 km angewachsen ist.

Praxisleitfaden zur Rad- und Wanderwegweisung
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Praxisleitfaden Wandern © LBM Rheinland-Pfalz

In dem Schwerpunktpapier wird dargestellt, in welchen Fällen Schilder der Wanderwegweisung an den Pfosten der Radwegweisung angebracht werden dürfen.

Rückfragen zu den dargestellten Regelungen können Sie an Ludger Schulz vom LBM (Ludger.Schulz@lbm.rlp.de) und Maximilian Scholl von der RPT (scholl@gastlandschaften.de) richten.





Praxisleitfaden Wandern zum Download als PDF (1 MB)

Mängel mit moderner Technik melden
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„Qualitativ hochwertige und gut ausgeschilderte Radwege sind die Grundlage sowohl für den erfolgreichen Radtourismus als auch den überörtlichen Radverkehr im Alltag“, erläutert Infrastrukturminister Roger Lewentz. Der hohe Qualitätsstandard der Radwegeinfrastruktur könne so noch besser gehalten werden.

Momentan gibt es über 8.000 Kilometer Qualitäts-Radwege in Rheinland-Pfalz, von denen bereits 5.400 Kilometer anhand der vom Land eingeführten einheitlichen Beschilderung von Radwegen ausgeschildert worden sind.

Präsentiert wurden die Wartungsaufkleber auch im Rahmen der ITB in Berlin, bei der sich das Land mit dem Schwerpunktthema Radfahren präsentierte.